Nuri-Pfingsten 2002 auf der Lenk
Im vergangenen
Jahr erhielt ich von Philippe Balsiger die Einlandung, doch mal auf die Lenk
zu kommen, um dort in den herrlichen Aufwinden unsere Nuri-Modelle fliegen zu
lassen. Davon erzählte ich nun auch Paul Weiss, der diese Idee ebenfalls gut
fand. So fuhren wir am Pfingstsamstag auf die Lenk, um es uns in einer Ferienwohnung
gemütlich zu machen. Da das Wetter am Samstag noch schlecht war, konnten Philippe,
Paul und ich ausreichend fachsimpeln. Zwischendurch bastelten wir am neuen ENUR,
den ich für Samuel, den Sohn von Paul, mitgebracht hatte. Meine
Frau verwöhnte uns am Abend mit einem herrlichen Znacht!
Am Sonntag
schauten wir immer wieder zum Flughang und hofften auf Aufhellungen. Als sich
der Nebel am Nachmittag endlich verzogen hatte, begaben wir uns zum Hang. Es
reichte für ein paar kurze Flüge, doch so richtig tragen wollte es nicht. Was
lag da näher, als die motorisierten Modelle kreisen zu lassen. Paul übergab
seinen Motor-CHARLY dem Element und ich liess den ENUR steigen. Und dank der
guten Flugeigenschaften beider Modell nahmen sie den leichten Aufwind, der nun
doch eingesetzt hatte, an und begannen zu kreisen.
Der Montag belohnte uns dann mit ganz tollen Windverhältnissen: gegen Mittag nahm der Aufwind langsam zu und ab 13 Uhr stiegen unsere Modelle hoch hinauf. Inzwischen war auch Martin Boschung mit seiner Frau Manuela zu uns gestossen. Es war ein herrlicher Anblick, als 5 Nuris gleichzeitig am Himmel ihre Bahn zogen. Und Samuel freute sich, als auch sein Modell mit den unseren am Himmel kreiste. Zwischendurch machten Martin und Philippe Luftkämpfe, die auch zu einem erflogreichen Abschuss führten. Den Haupttreffer machte aber Philippe selber: er vollbrachte eine perfekte Rücken-landung! Nicht etwa, wie ihr meint ,indem er das Modell am Rücken im Gras landet. Nein! Er stach mit dem Modell von hinten oben an und wollte über seinen Kopf hinweg das Modell wieder ins Tal sausen lassen. Dabei nahm das Modell so Fahrt auf, dass er es nicht mehr rechtzeitig abfangen konnte und es mit voller Wucht in seinen Rücken krachte. Die Verletzung war weiter nicht schlimm, doch sah es aus, als ob man ihm mit einem Stock eins über den Rücken gezogen hätte.
Es war ein herrliches Pfingstwochenende und ich war sicher nicht das letzte Mal dort!
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